25.06.08
Aus aktuellem Anlass
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An alle, die sich angesprochen fühlen:
Vorsicht vor Größenwahn... Auch Napoleon ist untergegangen!
Good Night, and Good Luck!
PS: Das bezieht sich nicht auf Fußball. 
PPS: Ja, dieses Blog lebt noch! Es wird auch hoffentlich bald wieder etwas lebendiger werden. Themen gibt es genug...
08.01.08
Expect the unexpected
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Ich wette, Ihr hättet an dieser Stelle jetzt nicht unbedingt ein Sonett von Shakespeare erwartet! 
Ich wiederum hätte nicht den Umstand erwartet, dem Ihr dies hier zu verdanken habt:
Wie voller Angst ein schlechter Komödiant,
Der auf der Bühne seinen Spruch vergaß,
So wie ein Raubtier, das in Wut entbrannt,
Sich selber schwächt im Zornesübermaß;
So fehlt mir oft in schüchternem Verzagen
Die rechte Form, in der sich Liebe fasst,
Des Herzens Kraft scheint gänzlich zu versagen,
Erliegt sie schweigend meiner Liebe Last.
Dann mögen meine Blicke mich erklären,
Die stummen Boten der beredten Brust,
Die Liebe flehn und ihren Lohn begehren
Mit besserm Wort, als Lippen je bewusst.
Verstehst Du Ihre Sprache, wenn sie schweigen?
Augen, die hören, sind der Liebe eigen.
Sonett XXIII, William Shakespeare
Und weil's so schön war, gleich noch eins...
Klar seh' ich erst, wenn sich mein Auge schließt,
Das auf des Tages Bilder gern verzichtet.
Doch wenn in Träumen es Dein Bild genießt,
Dann ist es hell in Finsternis gerichtet.
Dein Schatten schon verklärt die dunkle Nacht.
Wie würdest Du mich lebhaft erst beglücken
Am hellen Tag mit Deiner hellern Pracht,
Wenn schon Dein Abglanz Blinde kann entzücken!
Oh, dürft' ich am lebend'gen Tag Dich schauen,
Mein Auge wäre gnadenreich begabt,
Wenn schon Dein Umriss in der Nächte Grauen
Mit holdem Schein geschlossne Augen labt!
Nacht ist der Tag, der mir Dein Bild entzieht,
Und Tag die Nacht, die Dich im Traume sieht.
Sonett XLIII, William Shakespeare
Für D.
Good Night, and Good Luck!
PS: Ein gesundes 2008 noch!
12.11.07
NICHTLUSTIG
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Bereits erwähnter Rudi hat mich am Freitag darauf gebracht, mir mal wieder ein paar der besten Cartoons von Joscha Sauer's Nichtlustig anzusehen. Ja, wieder off the Thema, aber die sind einfach sooooo großartig, dass ich Euch mein Lieblings-Cartoon (und da fällt die Wahl echt nicht leicht!) nicht vorenthalten möchte:

Leider hat der gute Herr Sauer schon seit einiger Zeit offenbar eine Schaffenspause, wohl auch durch eine persönliche Krise bedingt. Dafür gibt es jetzt endlich wieder einen Shop - sogar inklusive T-Shirts (kann erst seit ein paar Tagen online sein).
29.10.07
Belgrad, Belgrade, Beograd
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Man kann ja immer, wenn es einem beliebt und man die Schuld an einem bestimmten Ereignis oder einem bestimmten Umstand fortschieben möchte, von einer wie auch immer gearteten Verschwörung sprechen. Aber manchmal muss man einfach zugeben, dass man so dermaßen verplant ist, dass man die Konsequenzen davon tatsächlich verdient hat!
Aber mal von Anfang an: Ich wollte letzten Donnerstagmorgen für ein paar Tage nach Belgrad fliegen, um eine gute Freundin zu besuchen. Sie ist Serbin und lebt eben in Belgrad. Checke also Mittwochabend extra noch mal die Flugzeit und lege mir einen großzügigen Zeitplan zurecht, da ich ja weiß, dass die Bahn einen Monsterstreik haben wird, und dass ich außerdem nie pünktlich wegkomme! Checke sogar noch den “Notfall-Fahrplan” der Bahn.
Komme tatsächlich einigermaßen zeitig los am Donnerstag. Sehe, dass der RE, den ich haben wollte, doch ausfällt. Denke, na gut, hast ja genug Zeit. Frage an der Info nach dem nächsten. Rechne nach, wieviel Zeit mir noch bleibt, und realisiere erst in diesem Moment, dass ich mich um eine komplette Stunde vertan habe! Einfach unterschlagen, Blackout. Denke, mich trifft der Schlag. Leichte Panik. Gebe noch nicht auf und
renne zum Geldautomaten, Cash ziehen, und dann am Ausgang ins nächstbeste Taxi. Sage dem Fahrer: Hör zu, Meister, muss in knapp 25 Minuten am Flughafen Düsseldorf sein! Drück auf die Tube. Was der gute Mann trotz übervoller Autobahnen auch tut. Werden aber 35 Minuten oder so. Zahle gut 30 Euro. Renne zum Check-In. Darf die Warteschlange umgehen. Zu spät. “Können wir nicht mehr machen!” Rufe verzweifelt in Belgrad an. Entschuldige mich mehrmals, die Pläne, die sie schon für Donnerstag gemacht hatte, zunichte gemacht zu haben. Sage, ich versuche, den Flug umzubuchen. Erfahre von Lufthansa, dass mein Ticket nicht flexibel ist, ich quasi ein neues buchen muss - billigste Variante so kurzfristig bei gut 930 Euro! Versuche, nicht zu fluchen, und denke nach. Erfahre, dass JAT Airways, die serbische Airline, am Freitagnachmittag einen Direktflug nach Belgrad hat. Der JAT Schalter ist leer. Rufe in Belgrad an (nicht unbedingt die billigste Variante), um mir die Nummer aus dem Internet raussuchen zu lassen. Rufe das Büro in Düsseldorf an, bekomme irgendwann eine Frau ans Telefon, die auch Deutsch spricht. Erkundige mich nach dem Flug und Rückflugmöglichkeit (fast zur selben Zeit wie geplant am Montag), buche die Flüge. Noch mal gut 230 Euro. Plus 174 verpulvert für den Lufthansa Flug.
Mache mich mit bescheiden guter Laune auf zum Flughafenbahnhof. Denke, irgendwann wird schon ein RE zurück fahren. Denkste! Erfahre, die Strecke ist aufgrund eines “Personenvorfalls” komplett gesperrt. Keine Angaben, wann es weiter geht. Denke “Just great!”. Fahre mit dem SkyTrain wieder zum Terminal und nehme erneut ein Taxi. Zahle in Duisburg angekommen 50 Euro. Gehe zur Arbeit...
Nun ja, Freitag lief zum Glück alles glatt. Bin abends angekommen. Belgrad ist zwar keine besonders schöne, aber auf jeden Fall eine interessante Stadt. (JAT ist im Übrigen auch eine “interessante” Airline.
Die Stewardessen, die Sandwiches... Alles sehr interessant.) Belgrad ist eine sehr krude Mischung verschiedener Stilrichtungen. Sehr alte Gebäude, teilweise gut erhalten oder sogar restauriert, und dazwischen, wie Fliegenpilze, typische Ostblock Architektur-Verbrechen. Mit den typischen orange reflektierenden Fenstern. Und an einigen Stellen sieht man immer noch Bombenruinen. Ehemalige Polizeistationen und andere offizielle Einrichtungen. Auch die (ehemalige) Chinesische Botschaft, in die sich “aus Versehen” eine Bombe verirrt hatte. Je weiter man sich vom Zentrum entfernt, desto häßlicher wird es generell. Ganz üble Wohnblöcke. Belgrad hat wohl ca. 2 Millionen Einwohner.
Dafür hat Belgrad 2 Flüsse - die Save mündet dort in die Donau - und entlang dieser unzählige Cafes und Restaurants auf Boten bzw. Plattformen im Wasser. Überhaupt gibt es sehr viele Cafes, Coffe Shops, Bars, Pubs, Clubs und Restaurants. Und der Serbe weiß, wie man feiert!! Alter Schwede. Oder besser, alter Serbe. Da ist nicht ab 9 Uhr abends spätestens alles tot! Da brennt auch an normalen Wochentagen ab 22 Uhr erst so richtig die Luft! Da sind die Bars und Clubs so voll, dass man oft nicht mal mehr reingelassen wird. Da gibt es hübsche Frauen en masse. Das serbische Bier ist sehr anständig. Und fast überall, selbst in Lokalitäten, die eher Restaurant sind, gibt es Livemusik! Mal traditionell, meistens aber auch mit Coverversionen internationaler Klassiker. Alles, was man so kennt. Quer durch die Stile und Jahrzehnte. Und immer gut. Große Sache das. Wünschte, Duisburgs verdammter Innenhafen hätte auch nur eine vergleichbare Lokalität! Hatte definitiv meinen Spaß und bin jetzt noch etwas gerädert. 
Ach ja. Beim Hinflug heftete sich vom Check-In bis zum Verlassen des Flughafens in Belgrad eine junge Frau - halb Deutsch, halb Serbisch - an mich. Wurde sie nicht wieder los. War total müde und hätte eigentlich gerne meine Ruhe gehabt, aber diese Dame hatte offenbar andere Pläne. Ich weiß jetzt einiges, was ich nicht unbedingt wissen muss! Ok, sie war ganz nett, aber auch mehr oder weniger stroh-doof. Kosmetikerin. Bezeichnend. Gar nicht mein Typ. Konnte zum Glück verhindern, dass ich ihr meine Handynummer geben musste. Na gut, so weit, so witzig, aber wer taucht wohl strahlend zum selben Rückflug auf wie ich? Mit ihrer 6 Monate alten Tochter, die sie 10 Tage bei der Oma in Belgrad gelassen hatte, wo sie jetzt übers Wochenende zum Familienfest war. Kann man da an Zufall glauben oder muss man nicht vielmehr von einer ganz groß angelegten Verschwörung ausgehen? Natürlich sitzen wir nebeneinander. Und schwupps habe ich ein 6 Monate altes Baby im Arm. Hier, halt mal!
Die kleine Emily. Sehr süßes Kind, keine Frage. Und angenehm ruhig, sogar im Flugzeug. Mit dem Baby hat die Mama glatt wieder Punkte gut gemacht bei mir. Und auch die Mama hatte die Ruhe weg. Hat die Kleine gefüttert, ihr das Fläschchen gegeben und sogar während des Fluges - die Kleine im Kindersitz auf dem Nebensitz liegend - mal eben 2 Mal die Windeln gewechselt! Das volle Programm! Hut ab! Ich muss zugeben, ich hatte meinen Spaß auf diesem Flug (trotz Kater nach 4 Stunden Schlaf etc).
25.10.07
Filmtipp und Verschiedenes
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Passt hier zwar nicht unbedingt her, aber ab und zu muss ich einfach mal auf Höhepunkte des kulturellen Schaffens unserer Zeit hinweisen (nach meiner bescheidenen Einschätzung).
Letzte Woche in der Nacht von Samstag auf Sonntag begann ich so gegen viertel vor 2 zuhause auf Video mit schätzungsweise 6 Astra Urtyp im Blut einen Film zu sehen. Hatte mich zuvor von einer Party verzogen (tolle Wohnung, ihr Lieben!) und in einem scharfen BMW Z4 von einer ebenso scharfen jungen Frau (schönen Gruß!)

nach hause bringen lassen. Ich schaute dann also
“Harold and Maude”. Hatte ich zuvor erst einmal vor sehr langer Zeit gesehen (der Film ist auch schon von 1971; nein, sooo alt bin ich noch nicht!) und wusste nur noch, dass er mir gefallen hatte. Jetzt weiß ich auch wieder, warum! Der Film ist einfach mal absolut großartig!
Voller schwarzem Humor, sardonisch (oder sarkastisch? ähm...), tolle Geschichte, sehr witzige Momente, schöne Musik von Cat Stevens und eine charmante Länge von ca. 86 Minuten. Wer die Story des Films kennt, und mich ein wenig kennt, der weiß, warum ich den Film so gut finde.
Ach jaaa, ich wurde von meinem lieben Chef Tim sozusagen mit einem Forschungsauftrag bedacht. Er hat so eine Art Agent Smith Theorie aufgestellt.
Ich fühle mich geehrt, aber mir fehlen noch die Ressourcen, will sagen die Agenten, um der Sache ernsthaft nachzugehen. Will dazu nur anmerken, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, dass es eine “Dell-Laptop-Taschen” Policy bei dem einen oder anderen Beratungsunternehmen gibt! Ich weiß aus Berichten von Bekannten, dass in der Branche teilweise nicht nur einfach dunkle Anzüge und gedeckte Krawatten vorgeschrieben sind, sondern dass es auch Anzüge, Hemden, Schuhe einer bestimmten Preisklasse sein müssen. Dann eben normalerweise am Label zu erkennen. Also z.B. “mindestens Boss” oder so in der Art. Da mir die KPMGs, PWCs, Accentures, BCGs oder McKinseys dieser Welt eh nicht geheuer sind, würde mich da nichts wundern.
Und zum Schluss... Da mir der geschätzte Kollege Basti bestätigt hat, dass das Inklusiv-Domain Paket von QSC es nicht erlaubt, PHP zu installieren, werde ich versuchen, irgendwie anders einen RSS-Feed zur Verfügung zu stellen. Wird mir schon was einfallen. Damit ihr armen, faulen Leute nicht immer hier vorbei surfen müsst... 
Good Night, and Good Luck!
02.10.07
Ein kleines Zitat
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Finger weg von meiner Paranoia
Die war mir immer lieb und teuer
Nie ließ sie mich so kalt im Stich wie Du
...
Element of Crime, “Finger weg von meiner Paranoia”, Mittelpunkt der Welt (2005)
Schöne Platte das. Wer zuviel Geld hat, kaufen.
01.10.07
Nur so
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Das Schöne an dem Thema dieses Blogs (und einer der Gründe für meine Wahl) ist, dass ich prinzipiell jeden Müll hier ablassen und so tun kann, als würde es passen. Da ich im Moment keine Zeit zum Recherchieren und Texten habe, werde ich einfach noch mal etwas privates verbreiten. Wollte ich ja eigentlich nicht tun sowas, aber was interessiert mich mein Plan von gestern? Dies ist allein meine Spielwiese, und wenn ich Lust hätte, hier ein Foto von meinem “one-eyed monster” hochzuladen, dann würde ich es tun. Alles klar?!
An solch beschissenen und düsteren Wochenenden wie dem vergangenen gehen mir diverse mehr oder weniger erschreckende Gedanken durch den Kopf. Aber die sind nicht weiter erwähnenswert. Allerdings kamen mir dann gestern doch so einige Theorien in den Sinn, als ich nach schätzungsweise zwei Jahren zum ersten Mal meinen Balkon sauber gemacht habe (ich glaube, ich habe ihn auch seit zwei Jahren das erste Mal betreten). Die schwarze Schicht, die sich mir da auf dem Boden, dem Fenstersims, meinem Balkontisch etc. bot, kann man sich kaum vorstellen! Könnte man daraus wieder Kohle gewinnen, würde man damit sicher eine kleine Wohnung einen Winter lang heizen können. Ich habe bestimmt eine bis anderthalb Stunden geschrubbt und das Wasser in meinem Putzeimer war noch wesentlich schwärzer als ein Filterkaffee, den Maik gemacht hat!
Ich möchte gar nicht wissen, welche Mächte vereinigt am Werk waren, um diese Scheiße auf meinem Balkon zu fabrizieren…
Das kommt davon, wenn man das Wochenende in Duisburg verbringt! Da kommt man nicht nur auf so bescheuerte Ideen, wie den Balkon zu putzen. Es kommen einem auch zahlreiche depressive Gedanken. Aber ich kann ja nicht jedes Wochenende fliehen. Das ist zu stressig und außerdem viel zu teuer. Naja, kommendes Wochenende bin ich in Prag und Ende des Monats für ein paar Tage in Belgrad. Das muss erst mal reichen…
Letztes Wochenende war ich nochmals in Berlin. Kam aber nicht dazu, weitere Nachforschungen anzustellen, da ich die meiste Zeit ein Stück außerhalb verbracht habe, wo ich zu einer Hochzeit eingeladen war. Das war meine fünfte dieses Jahr! Und das ist auch der Grund, weshalb ich langsam an eine Art Verschwörung glaube. Ok, die meisten meiner Freunde sind mittlerweile in einem Alter, wo man nun mal üblicherweise (spätestens) über so etwas ernsthaft nachdenkt. Und hat erst mal einer/eine angefangen… Aber diese fünf Freunde gehören alle zu unterschiedlichen Freundeskreisen. Das stärkt meinen Verdacht. Den Verdacht, dass man mich psychisch fertig machen will.
Ich gehe duchaus gerne zu Hochzeiten und alle fünf dieses Jahr waren wirklich schön. Ganz besonders auch die letzte. Fast schon eine Traumhochzeit! Sie fand auf Schloss Boitzenburg statt, das Wetter war toll, es gab eine Schlossführung, zu späterer Zeit gab es ein grandioses Feuerwerk direkt am See usw. Es war also eine rundum gelungene Feier und ich würde mir wünschen, auch mal so zu heiraten. Und genau da liegt das Problem! Das Paar (auch noch ein wirklich tolles Paar) war so glücklich, dass es mir diverse innere Organe zusammen geschnürt hat. Als ob sie mir sagen wollten: Sieh her, so glücklich kann man sein! Wir haben alles, und was hast Du? Nichts! Wie erbärmlich…
Nicht, dass sie oder die anderen zuvor die Absicht gehabt hätten, bei mir diesen Eindruck zu erzeugen. Natürlich nicht! Aber dennoch war meine Freude an diesem Ereignis wieder mal getrübt. Denn Fakt ist, es stimmt! Ich habe nur eine vage Vorstellung, was es heißt, wirklich glücklich zu sein, vor allem über einen längeren Zeitraum. Ich kann das Ausmaß dessen nur erahnen. Ein kurzer, ein sehr kurzer Moment diesen Mai in Griechenland. And that’s it…
Sicher, ich habe mich trotzdem ganz gut amüsiert. Es gab sehr gutes Essen, es gab unbegrenzt Alkohol umsonst und ich habe mich die meiste Zeit zu der DJane gesellt, die eine ziemlich gute Musiksammlung und einen ähnlichen Geschmack wie ich hatte. Aber so richtig Spaß hatte ich wie üblich nicht. Schöner Mist! Auch noch mehr Alkohol als ich ohnehin schon hatte, hätte daran nichts geändert, außer dass es mir am nächsten Tag beschissen gegangen wäre.
Anyway, mal sehen was Prag in ein paar Tagen bringen wird. Ich bin gespannt. Zumindest Ablenkung.
So, Schluss damit. Mehr kommt dazu nicht! Versprochen
Immer schön aufmerksam bleiben und haltet Euch fern von offenen Fenstern!
20.09.07
Mal was anderes
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Im Moment beschäftigt mich immer öfter noch eine ganz andere Art von Theorie:
Ich habe verstärkt das Gefühl, dass ich in so einer "Murmeltier-Schleife" festhänge! Wahrscheinlich hat fast jeder ab und zu diesen Eindruck. Die Tage sind sich einfach erschreckend ähnlich. So als ob sich alles wiederholen würde - die Ereignisse, die Gefühle, das Wetter, die Gespräche und Gedanken... Der komplette Tagesablauf. Natürlich tritt dieser Effekt immer dann ein, wenn die Tage mal wieder besonders beschissen sind! Ab und zu gelingt einem ein kurzer Ausbruch (oft am Wochenende, mal mit positivem, mal mit negativem Ergebnis), ohne dass man genau sagen kann, wo und wie das Schlupfloch aus dieser Wiederholungshölle gefunden werden kann.
Tja, so ist das nun mal: Same shit, different day. Oder eben doch Same shit, same day??
Sollte es tatsächlich Leute geben, die “Groundhog Day” noch nicht gesehen haben, unbedingt nachholen!! Eine der schönsten und witzigsten Komödien aller Zeiten!
Es grüßt und zieht den Hut, Phil
20.09.07
Im Einsatz
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War am Wochenende mal wieder in meiner geliebten Heimatstadt Berlin. Leider verkommt diese Stadt immer mehr, seitdem sie wieder Regierungssitz geworden ist. Wäre es nach mir gegangen, wäre Berlin zwar Hauptstadt geworden (die einzig mögliche Wahl!), aber den ganzen Regierungsapparat und all den Scheiß, der damit zusammenhängt, hätte man in Bonn gelassen. Die neu entstandenen Regierungsgebäude, Behördengebäude und Parlamentarier-Wohnungen sind größtenteils nicht wirklich schön, auf gelegentliche Straßensperrungen, verstärkte Polizeipräsenz, erhöhte Anschlagsgefahr und bekloppte Politiker und Lobbyisten aus allen Deutschen Bundesländern hätte ich auch getrost verzichten können! Ok, Berlin hat dadurch natürlich auch noch einige Attraktionen in anderen Bereichen - z.B. kulturell - dazu gewonnen. Und das zieht wiederum noch mehr Touristen an, worauf ich persönlich aber gut verzichten könnte. Ja, Berlin ist in mancher Hinsicht und in vielen Gegenden immer noch unglaublich provinziell, aber so schön beschaulich wie früher ist es nicht mehr... 
Aber ich schweife ab. Eigentlich war ich diesmal “undercover” in Berlin. Nachforschungen anstellen. Bin aber nicht fündig geworden... Ich glaube dennoch nach wie vor, dass an meiner Theorie, dass die gigantisch angelegte Eröffnung des neuen Media Markts am Alex eine Ablenkungsaktion war, etwas dran ist. Der riesen Wirbel vorher, der Zeitpunkt der Öffnung, das krasse Polizeiaufgebot usw. Das deutet doch alles auf eine Inszenierung hin! Da wollte jemand ein paar Stunden freie Bahn haben. Und zwar praktischerweise mitten in der Nacht. Welche Behörde dahinter steckt und was genau der Zweck dieser Aktion war, darüber kann ich nur spekulieren. BND, MAD, Grenzschutz oder sonstige Spezialeinheiten? Ungestört bestimmte Wohnungen, Büros oder andere Räume durchsuchen? Als die Arbeit erledigt war, hat man den Media Markt komplett räumen lassen, und der ganze Spaß war vorüber!
Kommendes Wochenende bin ich schon wieder in Berlin und werde versuchen, doch noch mehr herauszufinden.
Bleibt wachsam! Hinweise und Ideen bitte an die bekannte email Adresse schicken: stasi2.0[at]gesundeparanoia[dot]de
Good Night, and Good Luck!
02.09.07
Hello world!
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Dies ist kein weiteres vollkommen überflüssiges Blog im ohnehin schon überfüllten weiten Web. Nicht, weil es nicht durchaus völlig überflüssig wäre, sondern, weil es sich nicht um ein Blog handelt!
Es sieht nur wie eins aus.
Naja, im ursprünglichen Sinn eines “Weblog” ist es das auch, aber ohne die heutzutage üblichen Features. Es wird so ähnlich aufgebaut sein, es wird regelmäßig unregelmäßige Einträge oder “Posts” enthalten, die ich auch wie üblich chronologisch anordnen und mit Datum, Titel, Kategorie etc. versehen werde. Es soll auch ein Archiv geben und Links zu den einzelnen Kategorien. Aber es wird aus statischen Seiten bestehen mit schönem, reinem HTML
.
D.h. mehr Aufwand für mich natürlich. Und keine Spielwiese für Euch Kommentar- und Link-Spammer!!
(Logischerweise keine Kommentarfunktion, Trackbacks und so’n Scheiß.) Auch gedenke ich, keine “Blogroll” zu pflegen. Ausnahmen bestätigen die Regel.
So, mal zum Thema. Ich dachte, ich kümmere mich mal wieder mehr um eines meiner Lieblingsthemen, das ich schon länger vernachlässigt habe : Verschwörungstheorien und alles, was so dazu gehört… (Ein paar Hinweise seht Ihr unter der Headline der Seite.) Da das wahrscheinlich ziemlich wenig Leute interessiert, kann man wohl auch getrost auf gewisse Blog Features verzichten. Das ist hier dann eher so ein Ding von mir für mich.
Eine Menge von dem Kram hat natürlich seinen Ursprung in den USA, aber wenn man etwas weiter in der Geschichte zurück geht, landet man unweigerlich wieder im guten alten Europa. Auch in Deutschland kann man natürlich fündig werden. Stichworte sind zum Beispiel: Uwe Barschel oder natürlich top aktuell Bundes-Trojaner, Lauschangriff, “Stasi2.0” oder einfach kurz Schäuble.
Vieles werde ich einem großartigen Buch entnehmen, das von Robert Anton Wilson stammt (der eine Menge abgefahrener Bücher geschrieben hat, dabei auch durchaus ernstzunehmende wissenschaftliche Werke) und heißt “Das Lexikon der Verschwörungstheorien”. Eine witzige Lektüre! Kann ich nur empfehlen. Leider ist das Teil schon 1998 (im Englischen Original) erschienen, und soweit ich weiß, gibt es keine neuere Auflage. D.h. es fehlt u.a. das Ereignis 9/11 (und dazu gibt es eine MENGE Stoff)… Aber dafür gibt es ja den guten alten Dschungel namens WWW!
Ab und zu werde ich wahrscheinlich auch mal auf einen Film oder ein Buch oder so hinweisen.
Und wenn ich gerade Lust dazu habe, ballere ich hier vielleicht auch etwas rein, was komplett off-topic ist…
So, dann bis die Tage und viel Spaß.
Good Night, and Good Luck!
PS: Anregungen und Kritik bitte an stasi2.0[at]gesundeparanoia[dot]de